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AMBIENT
Ambient ist eine Variante der Elektronischen Musik bei der sphärische, sanfte, langgezogene und warme Klänge dominieren. Rhythmus und Perkussion stehen bei der Ambient-Musik im Hintergrund oder sind überhaupt nicht vorhanden, sie erscheinen als subtile Perkussionstexturen, als Arpeggios oder in rhythmisch eingebrachten Melodie- und Bassverläufen. Häufig
wird auch mit Räumlichen Effekten, Soundscapes und Feldaufnahmen experimentiert, vielfach werden elektronische Orgeln (Keyboards) und Blasinstrumente eingesetzt. Auch Naturgeräuschkulissen, Sprache und Gesang haben ihren Platz. Die Musikstücke sind meist sehr langsam und lang, bauen sich oft gemächlich auf und gehen ineinander über, wobei sie eher selten einer klassischen Songstruktur folgen.
Ambient-Musik fordert vom Zuhörer sehr wenig Aufmerksamkeit, bleibt hintergründig und seine unbewussten Wirkungen spielen eine wichtige Rolle. Sie eignet sich zum atmosphärischen Ergänzen von Wahrnehmungs- und Lebensräumen, oder als Untermalung beim Lesen, Schreiben, Arbeiten. Die besonderen Eigenschaften dieser Musik treten besonders dort zu Tage, wenn
sich die Aufmerksamkeit des Hörers auf etwas anderes als die Musik selbst richtet.
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CHILLOUT
In Diskotheken und insbesondere in Techno-Clubs gibt es häufig so genannte Chill-Zones (auch Chill-out-Zones), in denen sich erschöpfte Tänzer entspannen können, häufig begleitet von Chill-out-Trance, Ambient-Musik, Dub-Musik, Lounge-Musik oder aber auch ruhigem Minimal Techno. Auch auf Raves oder in
Clubs gibt es einen Raum, in dem ruhige Musik gespielt wird. Dort kann man von hartem Techno pausieren. In Chill-outs werden auch mal Obst oder spezielle Getränke serviert, um die Regeneration zu fördern. Den Begriff „Chill Out“ soll erstmals die Gruppe The KLF 1990 durch ihr Sound-Collage-Album „Chill Out“ in die Szene eingeführt haben. Eine nachgeprüfte Herkunft ist jedoch nicht vorhanden.
Ganz allgemein wird mit Chill-out das Ausklingen lassen einer Veranstaltung bzw. eines Abends bezeichnet.
Außerhalb der Techno-Szene wurde die Bezeichnung Chill-out insbesondere durch die Musiksendung Chill Out Zone auf MTV bekannt. In diesem Zusammenhang entwickelte sie sich zu einer Sammelbezeichnung für ruhige, atmosphärische Musik zwischen Ambient, Techno und Electronica.
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CHILLHOUSE
Der heute verwendete Genre-Begriff Chillhouse,
ist eine Verschmelzung von Chillout und House-Musik zu einer treibenden
aber gleichzeitig auch sphärisch entspannenden Musikrichtung, die immer
mehr Anhänger findet.
House ist eine populäre Stilrichtung der
elektronischen Tanzmusik, die in den 1980er Jahren in den USA entstand.
Typisch ist der meist durch einen Drumcomputer erzeugte Rhythmus im
4/4-Takt im Tempo von etwa 120 bis 130 Beats per minute: Die Bassdrum
auf jeder Viertelnote („Four to the Floor“), Snareschläge bzw.
Handclaps auf jeder zweiten Viertelnote, sowie offene Hi-Hats auf den
Zwischen-Achtelnoten.
House gilt als einer der ersten erfolgreichen
Stile der elektronischen Tanzmusik und ist heute nach wie vor sehr
beliebt, es entstehen ständig neue Varianten. Die Musikrichtung
beeinflusste insbesondere die Entstehung des sehr erfolgreichen Techno
mitsamt seiner Szene. Beide Stile ähneln sich sehr und sind zum Teil
schwer voneinander abzugrenzen, wobei mit Techno jedoch generell
schnellere und „maschineller“ klingende Musik bezeichnet wird als mit
House.
Der Name „House“ rührt vom ersten Club her, in
dem diese Musikrichtung aufgelegt wurde, dem Warehouse in Chicago.
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EASY LISTENING
Easy Listening ist Ambient- oder
Hintergrundmusik, die nebenbei zur Entspannung gehört wird. Entstanden
in den 1940er Jahren in den USA, gibt es spezielle Radiosender, die nur
Easy Sounds ausstrahlen. Ihre Bandbreite reicht von populärer Klassik
über Country-Musik, Volksmusik, Pop bis Jazz. In aller Regel ist es
Instrumentalmusik ohne Gesang von Musikern, die als Solisten bzw.
Instrumentalisten bekannt sind. Typisch für Easy Listening sind die
Verwendung fließender Streicher-Arrangements und
Instrumental-Interpretationen bekannter Songs (Evergreens).
Easy Listening wird auch zur gezielten aber
unmerklichen Beeinflussung in bestimmten Umgebungen, wie
Hotelfahrstühlen (daher der abschätzige Begriff "Elevator Music"),
Kaufhäusern und Einkaufszentren verwendet (Muzak) und hat daher einen
negativen Ruf erhalten. In den 1990er Jahren wurde es jedoch wieder
entdeckt und beeinflusste musikalische Stile wie Lounge, Ambient, Smooth
Jazz und Exotica.
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LOUNGE
Als Lounge-Musik werden
verschiedene Musik Stilarten bezeichnet. Man verwendet diese für eine
Hintergrundbeschallung in Bars und Lounges geeignet sind und meist
einen entspannenden Charakter haben.
Lounge-Musik ist keine Genrebezeichnung,
sondern eine immer wieder von der Musikindustrie verwendete
Sammelbezeichnung verschiedener Stile. Lounge-Musik beinhaltet sowohl
elektronische als auch akustische Musikstile. Die Bandbreite reicht von
elektronischen Varianten (von Ambient und Trip Hop, über ruhigere
Spielformen des House sowie Mischformen wie Acid Jazz, Nu Jazz und dem
neueren Electrotango) bis zu älteren Stilen wie Jazz und Easy Listening.
In neueren, der Lounge-Musik zugeordneten Genres findet man viele
Elemente traditioneller regionaler Musikstile, beispielsweise Rhythmen
oder typische Vocals aus der lateinamerikanischen und afrikanischen
Musik.
Heute verbindet man den Begriff vor allem mit
der letzten Lounge-Welle, die von der Musikindustrie in den frühen
2000er Jahren ausgelöst wurde. Langsamere elektronische Stilarten waren
zu dieser Zeit relativ populär geworden, so dass es sich für
Plattenfirmen als lukrativ erweisen sollte, eine Vielzahl an Compilations unter dieser Bezeichnung oder Einordnung auf den Markt zu bringen.
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Quelle:
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
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